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Die ecosign/Akademie für Gestaltung Um das Konzept des ökologisch orientierten Designs in der Lehre umzusetzen, wurde 1994 die ecosign/Akademie für Gestaltung von Dipl. Des. (FH) Karin-Simone Fuhs gegründet. Die Akademie bietet ein Lehrangebot, das zur Ausübung des Berufs Designer qualifiziert und Design in einen gesamtheitlichen Kontext stellt. Die angehenden Designer werden intensiv mit medientechnischen Prozessen, theoretischen Grundlagen, handwerklichen Umsetzungsfähigkeiten sowie deren Übertragung in eine auch ökologisch verantwortungsvolle Gestaltung vertraut gemacht. Das interdisziplinär ausgerichtete Lehrangebot bringt zukunftsweisende Gestaltungsprinzipien hervor, die nur aus der Einheit von Mensch und Umwelt entstehen können. Die Studierenden lernen an der Akademie, human, umweltgerecht und zukunftsorientiert ihre Vermittlerstellung zwischen Industrie, Konsument und Umwelt einzunehmen und so die Ressourcen der Erde und alle Möglichkeiten effektiv zu nutzen. Es sollen Lösungen gefunden werden, die für die Umwelt verträglich und schonend, für den Konsumenten attraktiv und reizvoll, für die Industrie praktikabel und gewinnbringend sind. Es wird zu kooperativem Denken und Teamfähigkeit ausgebildet, zu Eigenschaften, die in einer multinationalen Gesellschaft und einer immer mehr globalisierten Welt unentbehrliche Qualifikationen sind. Die breitgefächerten Inhalte unterstützen das Konzept der ecosign. Das praktische Handwerkszeug wird in zahlreichen Kursen, beim Zeichnen, bei Fotografie, DTP, Buchbinden, Modellbau etc. vermittelt. Den theoretischen Hintergrund bilden Fächer wie Philosophie, Psychologie, Designtheorie, Kunstgeschichte und Designmanagement. In verschiedensten Projekten wird das Gelernte angewendet und bereitet so auf die spätere Arbeit praxisnah vor. Der ökologische Designer bedient sich des gleichen Handwerkszeugs wie der konventionelle Designer. Seine gestalterische Leistung wird allerdings durch eine andere Haltung, durch einen reflektierten ökologischen, philosophischen und psychologischen Hintergrund deutlich gestärkt. Sein ambitioniertes Wissen hat positiven Einfluss auf sein konzeptionelles Denken, er kommt mit der Komplexität der Anforderungen besser zurecht. Kurz: Die Qualität seiner Produkte ist höher. Das „Handwerkszeug“ des ökologischen Designers gleicht dem des konventionellen Designers, jedoch wird die gestalterische Leistung durch den Aspekt der Ökologie und Philosophie komplexer, die konzeptionelle Arbeit wiederum gewinnt an Qualität und eröffnet neue Wege. Einzelgespräche, Präsentationen und gemeinsame Besprechungen führen immer wieder zu neuen Erkenntnissen und Ansichten. Internationale Projekte in Ländern wie Japan, China oder Peru vermitteln einen Einblick in „fremde“ Kulturen. In...
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